Das Institut für Materialwirtschaft (ab 1987: Institut für Materialwirtschaft und Logistik) wurde am 1.September 1956 an der Hochschule für Ökonomie Berlin gegründet. Es war bis zur gesellschaftlichen Wende das einzige Hochschulinstitut in der DDR, das die Materialwirtschaft als Tätigkeitsgebiet und Wissen-
schaftsdisziplin in seiner Ganzheitlichkeit (bezogen auf die Prozess- und Aufgabenstruktur der Materialwirtschaft) und in seiner volkswirtschaftlichen,
betriebswirtschaftlichen sowie logistischen Einordnung vertrat.
Zu den Aufgaben des Instituts gehörten die akademische Lehre, Hochschulforschung, Aus- und Weiterbildung von Führungs- und Nachwuchskräften der Materialwirtschaft und Logistik, wissenschaftliche Betreuung von Doktoranden und Forschungsstudenten, die Öffentlichkeitsarbeit zur Vermittlung von
Ergebnissen und Erkenntnissen der Wissenschaftsdisziplin Materialwirtschaft sowie ihre projektkonkrete Umsetzung in der Wirtschaftspraxis. Die Leistungen
des Instituts erreichten eine beachtliche nationale und internationale Anerkennung. Nachgewiesene Leistungsfähigkeit und erreichte Arbeitsergebnisse
waren u.a. Grundlage dafür, dass auch nach der Abwicklung der Hochschule für Ökonomie zum 30. September 1991 das Institut, nunmehr mit dem erweiterten
Namen "Institut für Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik", ohne Unterbrechung seine Tätigkeit in der Wirtschaftspraxis fortsetzen konnte.
Die Tätigkeitseinstellung des Instituts erfolgte am 31. Januar 2001 infolge veränderter personeller und arbeitsmäßiger Rahmenbedingungen, die das erreichte
hohe Leistungsniveau nicht mehr gewährleisteten. Details zu Aufgaben und zur Geschichte des Instituts, zu den Lehrgebieten und Ausbildungsformen sowie
Forschungsschwerpunkten und -ergebnissen, zu Beispielen studentischer Forschung, wichtigen Publikationen und Studien sowie nationalen und internationalen
Kooperationen und Partnerschaften vermitteln die einzelnen Abschnitte dieser Webseite.